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kommt

02.2012/ 03.2012

schneise schnieselt schnee

gestern, aber morgen

 

ein Projekt von streunende-hunde und TAK

Mit: Dubois, Hensle, Maronese, Schwejka, Woite

 

 

getan

10.2010

Am Stecken. Stimmen.
PAWEL SCHWEJKA, THEATER STREUNENDE HUNDE

Am Stecken lässt Elisabeth Fritzl 100 Jahre alt werden. Sie hat sich nach ihrer Befreiung und Aufenthalt in
einer psychiatrischen Klinik auf den Weg gemacht und Antworten auf ihre Fragen gesucht. Sie wird zur Detektivin ihrer selbst. Sie lernt die Welt endlich kennen und auch einen Mann. Sie wird mit fast 50 noch einmal schwanger. Sie gebiert einen Sohn, den durchsichtigen Erwin. (Wer beleidigt ist, weil er nicht vorkommt, verkennt die Lage. Wo ist denn da ein Zusammenhang? Schau her! Licht aus, ankriechen, ablecken, mund halten, singen singen und nachts träumst du von einer Schneeglöckchenhaube) Erwin
begleitet sie auf allen Reisen, und ist im Hospiz, in dem sie nicht stirbt, bei ihr. Erwin ist stumm, Erwin erzählt ihre Geschichte. Der Text antwortet auf keine Fagen, die Antwort ist Erwin.

Text PAWEL SCHWEJKA Sprache PAWEL SCHWEJKA und NADINE DUBOIS Musik DIRK WOITE und KLAUS



getan
Die Fozen

02.2011 - 04.2011
Eine Gespenster-Seance
PAWEL SCHWEJKA, STREUNENDE HUNDE



Hast vergessen, was die Itaker mit dem Dutschi gemacht haben und seiner Tusse?
Schon hängen wir verkehrt wie die Fledermäuse am
Tankstellenschild.
Und alle sehen meine Unterwäsche.

Eine Kellerwohnung in Berlin, kurz nach dem Mauerfall
1989. Darin zwei Frauen: Frau Witzany, die gnädige Frau, und Fräulein Gerda, ihre Bedienerin. Der einzige Besucher: Herr Geisterböck, der den beiden täglich das Essen bringt.
Es ist der Vorabend des Hochzeitstages der Frau
Witzany.
Seit Kriegsende nicht gealtert, gleichen sie alle mehr unerlösten Wiedergängern als Menschen. Sie sind in Gewohnheit, bester Feindschaft und groteskem Ritual miteinander verbunden. Angesichts der gefallenen Mauer fürchten die Frauen bald Überfälle durch Russen, oder Neger, oder Mongolen.
Der in den letzten Kriegstagen verschwundene Ehemann ist das Maß aller Dinge, ein stummer, unsichtbarer Dauergast.
Das Hauptritual der Hochzeitsnacht besteht im Nachspielen historischer Schlachten. Die Frauen übernehmen die Rollen der Schlachtenlenker. In dieser besondern Nacht, in der die Schlacht bei Dürnkrut (1276, Rudolf von Habsburg vs. Ottokar von Böhmen) nachgestellt wird, eskaliert alles: Die Seance, die Beziehung, die Schlacht, die gespenstischen Existenzen.

Die Fozen hebt die Gesetze von Zeit und Raum auf.
Gegenstände und Menschen vollführen einen grotesken Reigen. Poetisches und Zartes mischt sich mit Derbem und Obszönem. Die Grenzen zwischen Hohem und Niedrigem sind abgeschafft. Eine Drolerie über groteske, politische, historische und erfundene Privatheit.

mit SALOME DASTMALCHI, NADINE DUBOIS, WIELAND SCHÖNFELDER

Text, Regie PAWEL SCHWEJKA Bühne, Kostüme THEA HOFFMANN-AXTHELM Dramaturgie SOPHIE NIKOLITSCH Musik KLAUS

EINE PRODUKTION VON THEATER STREUNENDE HUNDE IN KOOPERATION MIT DEM BALLHAUS OST


 

 

getan

lubricat

Wunderblock

Die IKs

Thomas Brasch

Ballhaus Ost 10./11./12.2009

Ngourda Belloumi                                Pawel Schwejka




 

getan
Projekt N

02.2010 - 05.2010

 

Regie: Daniel Schrader

Mit: Wieland Schönfelder, Pawel Schwejka

Text u.a. von Pawel Schwejka

Regieassistenz: Anna-Sophie Weser
Die Idee, Johann Nestroy und seine Werke gerade in Tagen wie diesen auf den Plan zu rufen, ist brillant (WIENER ZEITUNG)
Johann Nepomuk Nestroy gilt heute oft als Inbegriff für erzkonservatives und provinzielles Theater und wird von jungen Theatermachern nur selten aufgegriffen. Dem Autor und seiner Stellung in der damaligen Gesellschaft wird dies jedoch keineswegs gerecht. Wer Nestroy als volkstümelnd- reaktionär brandmarkt übersieht geflissentlich, dass die Nähe zum "einfachen Volk“ und der zumeist aufmüpfige Umgang mit der autoritären "Obrigkeit“ durchaus gesellschaftliche Brisanz birgt und eine nähere Untersuchung lohnt. PROJEKT N. lässt drei Regisseure ihren eigenen, zeitgenössischen Blick auf das derbe
Alt-Wiener Volkstheater werfen.

Wien, Ensemble Theater Petersplatz